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Darmkuren – können die teuren Präparate wirklich halten, was sie versprechen?
Verpackt in bunten Döschen und Beuteln und vermarktet als Alleskönner für rundum mehr Wohlbefinden von innen heraus: Das sind die immer beliebteren Darmkuren. Wir erklären, was hinter dem Gesundheitstrend steckt, was es zu beachten gilt und machen den grossen Vergleichstest!


Inhalt
Was ist das Mikrobiom?Wozu soll eine Darmkur gut sein?Mythen & Fakten zu DarmkurenWas macht eine gute Darmkur aus?Unsere TestergebnisseWissenschaftsmagazine im Fernsehen, kostenlose Ratgeber in Apotheken und natürlich im Internet – ganz besonders auf Social Media: Kaum ein anderes Gesundheitsthema erfährt aktuell in der breiten Öffentlichkeit so viel Aufmerksamkeit wie der Darm. Warum?
Was Wissenschaftlern schon seit Jahren bekannt ist, kommt mehr und mehr auch bei Otto Normalverbraucher an: Unser Verdauungsorgan ist für weit mehr als nur die Aufspaltung der Nahrung zuständig. Auch für unser Wohlbefinden spielt es massgeblich eine Rolle.
Zusammenfassung
- Die Wissenschaftler sind sich einig: Der Darm und die in ihm lebenden Bakterien haben grossen Einfluss auf den ganzen Körper.
- Aus diesem Grund erfreuen sich sogenannte Probiotika wachsender Beliebtheit.
- Trotz ihrer Unterschiedlichkeit gibt es einige fundamentale Qualitätskriterien, anhand derer wir beliebte Produkte getestet haben.
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In diesem Zusammenhang liest man online vermehrt von vielversprechenden Darmsanierungen, Darmreinigungen oder sogar -entgiftungen. Kein Wunder, dass Pharma-Unternehmen diesen Gesundheitstrend als lukrativen Markt für sich entdeckt haben.
Aber was genau ist eine Darmsanierung? Und können die teils aufwändigen, auf mehrere Wochen ausgelegten Kuren der Hersteller wirklich leisten, was sie versprechen? Wir machen den grossen Test!
Was ist das Mikrobiom und was hat es mit einer Darmsanierung zu tun?
Ein Begriff, auf den Interessierte im Zusammenhang mit einer Darmsanierung zwangsläufig stossen, ist das sogenannte Mikrobiom. Darunter versteht man die Gemeinschaft der im Darm lebenden Mikroorganismen.
Dieses Ökosystem ist für jeden Menschen einzigartig – wie ein Fingerabdruck. Dabei nutzt das Mikrobiom die vom Darmepithel produzierte Mukusschicht als Nährboden, bildet mit ihr aber gleichzeitig auch eine Art Schutzbarriere gegenüber Erregern.
Heute weiss man, dass sich rund 70 Prozent aller Immunzellen im Darm befinden. Etwa 80 Prozent aller Abwehrreaktionen finden hier statt.
Laut Studien sind Beschwerden mit rätselhafter Ursache wie häufige Müdigkeit, Verdauungs- oder Hautprobleme, ein schwaches Immunsystem oder sogar Gewichtsprobleme oft darauf zurückzuführen, dass etwas mit diesem Mikrobiom nicht in Ordnung ist. Das Darmmikrobiom lässt sich daher als das Fundament unserer Gesundheit bezeichnen.
Doch auch das stabilste Fundament wird mit der Zeit in Mitleidenschaft genommen. Unterschiedliche Faktoren wie Stress, eine einseitige Ernährung, aber auch die Einnahme von Medikamenten können nicht nur das Mikrobiom selbst, sondern auch die darunterliegenden Schichten der Darmwand beeinträchtigen.1
Ein solches Ungleichgewicht im Darm bezeichnen Experten als Dysbiose. Dabei sind die Vielfalt sowie die Vielzahl gewünschter Nützlinge eingeschränkt, wodurch schädliche Fäulnisbakterien die Oberhand gewinnen.

Studien konnten zeigen, dass ein derart verändertes Mikrobiom die Darmschleimhaut negativ beeinflussen kann – und umgekehrt.2 Darmkuren sind deshalb in der Regel darauf ausgelegt, das Gleichgewicht des Mikrobioms wiederherzustellen und gleichzeitig die Darmschleimhaut zu unterstützen, um die normale Wechselwirkung zwischen diesen beiden Schichten der Darmwand zu gewährleisten.
Wozu soll eine Darmkur gut sein?
Da das Thema Darmgesundheit und die vielfältigen Verbindungen des Darms zu unserem Wohlbefinden immer deutlicher auch in das Bewusstsein der breiten Bevölkerung rücken, findet man inzwischen gerade online zahlreiche Tipps, wie die Funktion und Sicherheit unseres „Gesundheits-Fundaments“ wiederhergestellt werden können.
Das am häufigsten genannte Mittel der Wahl ist die eingangs erwähnte Darmsanierung. Die sogenannte Darmreinigung wird dabei meist als Synonym verwendet.
Die online beschriebenen Methoden bilden ein geradezu unüberschaubares Meer an Informationen, das es für Menschen, die eine Darmsanierung vornehmen wollen, fast unmöglich macht, den Überblick zu behalten und zuverlässige Ratschläge zu finden.
Erschwerend hinzu kommt, dass Pharma-Unternehmen diesen Gesundheitstrend unlängst für sich entdeckt haben und den Markt mit Darmkuren überschwemmen. Dabei handelt es sich meist um probiotische Produkte, also Präparaten mit lebenden Bakterien, die eine Darmsanierung mit vergleichsweise geringem Aufwand ermöglichen sollen. Erhältlich sind diese in allen Formen, Farben – und natürlich auch Preisklassen.
Aber wie funktioniert eine Darmkur?
Um das Prinzip hinter einer Darmkur zu erklären, bietet sich ein bildhafter Vergleich an. Wie eine Wildblumenwiese, auf der sich verschiedene Pflanzen, Kräuter, Insekten und Tiere tummeln, ist das Mikrobiom jedes Menschen eine einzigartige Mischung von Bakterien, die in einem empfindlichen Gleichgewichtszustand zueinanderstehen.
Dieses harmonische Zusammenspiel unterliegt während unseres Lebens in einem gewissen Rahmen natürlichen Schwankungen. Ähnlich der Blumenwiese im Wandel der Jahreszeiten durchläuft auch das Mikrobiom ständig völlig normale Veränderungen.
Doch anhaltend negative Einflüsse, wie beispielsweise Stress, eine ungesunde Ernährung oder auch die Einnahme von Medikamenten, können dieses Ökosystem dauerhaft aus der Bahn werfen. Die Landschaft liegt quasi brach.
Über probiotische Präparate sollen dann sozusagen möglichst viele neue Setzlinge in Form von lebenden Bakterienkulturen zugeführt werden, damit diese sich dort ansiedeln und das Mikrobiom „auffüllen“.

Kurzum: Zum einen sollen spezifische Darmbakterien (sogenannte Probiotika) gezielt und in einer hohen Dosierung zugeführt werden, dadurch das Darmmikrobiom wieder ins Gleichgewicht kommen und der Darm in der Erfüllung seiner Aufgaben wieder optimal unterstützt werden.
Zum anderen sollen im Idealfall ganz unterschiedliche Inhaltsstoffe auch die Darmschleimhaut adressieren – für rundum mehr Wohlbefinden. Das klingt im ersten Moment sehr einleuchtend, aber ist auch wirklich etwas dran?
Mythen und Fakten zur Darmreinigung
Wie um jeden Hype bildeten sich auch zu den in Darmkuren enthaltenen Probiotika schnell zahlreiche Mythen und Behauptungen, die die Auswahl eines passenden Sets noch weiter erschweren.
Wir nehmen die am weitesten verbreiteten Mythen unter die Lupe:
Mythos 1: Probiotikum ist gleich Probiotikum
Fakt 1: Diesen Mythos können wir mit einem klaren „Falsch“ beantworten.
Die verschiedenen von uns untersuchten Darmkuren unterschieden sich sehr stark voneinander. Besonders deutlich war dies zum Beispiel bei der Anzahl und Auswahl der untersuchten Bakterienstämme sowie bei der Dosierung und der Verpackung. All diese Kriterien bestimmen letztlich die Qualität eines Produktes.
Ein Hinweis dazu: Hände weg von verlockend billigen Angeboten! Denn gute Grundlagenforschung, die sorgfältige Auswahl der Stämme, eine hohe Dosierung und eine angemessene Verpackung haben ihren Preis.
Mythos 2: Probiotika können den Darm nicht sanieren, da sie von der Magensäure zersetzt werden und somit gar nicht lebendig im Darm ankommen
Fakt 2: Stimmt nicht.
Tatsächlich sind einige Bakterien, insbesondere Bifido- und Milchsäurebakterien, der Magensäure gegenüber unempfindlich.
Auch wenn das im ersten Moment überraschend klingt, so ist es doch logisch – schliesslich haben auch die bereits in unserem Darm ansässigen Bakterien, welche wir über unsere Ernährung aufgenommen haben, diesen Weg beschritten und sind lebend angekommen. Daher sind magensaftresistente Kapseln oder spezielle „sporenbildende Bakterien“ bei solchen Kuren unnötig, die auch natürlich im Darm vorkommende Bakterien enthalten.

Mythos 3: Eine Darmkur ist überflüssig, denn Probiotika liefern kaum mehr Bakterien als unsere herkömmliche Ernährung
Fakt 3: Auch dieser Mythos stimmt eher nicht.
Zwar gibt es durchaus Lebensmittel mit probiotischen Eigenschaften; so enthalten zum Beispiel Joghurt, aber auch Sauerkraut und das aktuell so beliebte koreanische Kimchi Milchsäurebakterien.
Jedoch fallen Vielfalt und Vielzahl der Bakterien in Lebensmitteln recht gering aus. Hinzu kommt, dass viele Produkte pasteurisiert werden, was die Bakterien (sowohl die schlechten als auch die guten) abtötet.
Gute Präparate enthalten dagegen mindestens 20 Mrd. koloniebildende Einheiten (KBE) pro Kapsel.
Mythos 4: Der Einfluss des Mikrobioms wird überschätzt, Darmkuren sind deshalb Quatsch
Fakt 4: Stimmt eher nicht.
Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom und der Gesundheit.
So zeigte ein Forscherteam aus Chicago, dass Mäuse mit einem geschwächten Immunsystem nach dem Kontakt mit Krankheitserregern eine vielfach höhere Überlebenschance hatten, nachdem ihnen das Mikrobiom, also die Mikroorganismen, von gesunden Mäusen zugeführt wurde3. Ähnliche Studien gibt es zum Beispiel auch zu den Themen Allergien4 und Abgeschlagenheit5.
Mythos 5: Eine gute Darmkur saniert den Darm sofort!
Fakt 5: Eher nein.
Die Idee der Darmkuren ist, die Darmwand langfristig zu unterstützen.
Bedenkt man, wie ausserordentlich viele Bakterien unser Darm enthält, ist eigentlich klar, dass über Nacht kaum grosse Erfolge zu erzielen sind. Zwar bemerken einige Menschen durchaus schon nach der ersten Woche leichte Veränderungen (vor allem im Bereich der Verdauung), doch empfehlen Mikronährstoff-Experten eine Einnahme über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten.
Was macht eine gute Darmkur aus und welche Präparate erfüllen unsere Ansprüche?
Was macht ein Mikrokulturenpräparat aus?
Hinweis: Der Begriff „Probiotikum“ ist zwar weit verbreitet, darf zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes jedoch nicht mehr verwendet werden.
Die Redaktion hat sich stattdessen für den passenderen Begriff „Mikrokulturenpräparat“ entschieden.
Nach eingehender Recherche haben unsere Experten die 5 wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran 5 aktuell sehr bekannte Produkte auf diese Merkmale hin geprüft.
Qualitätsmerkmal 1: Die Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme
Ein gutes Mikrokulturenpräparat versucht, in seiner Zusammensetzung der eines ausgeglichenen menschlichen Darmmikrobioms möglichst nahezukommen. Nun beherbergt ein menschlicher Darm aber nicht nur 3 bis 10 verschiedene Bakterienstämme, sondern weitaus mehr. Entsprechend sollten mindestens 50 verschiedene Stämme enthalten sein.
Qualitätsmerkmal 2: Die Dosierung der koloniebildenden Einheiten
Zwar klingen Zahlen wie 2, 4 oder 10 Mrd. kbE zuerst einmal sehr beeindruckend, jedoch enthält ein gesunder Darm nach aktueller Forschungslage 10 bis 100 Billionen Bakterien. Präparate mit einer zu geringen Dosierung fallen dadurch nicht genügend ins Gewicht, um tatsächlich eine Veränderung bewirken zu können. Experten empfehlen aktuell Produkte mit mindestens 20 Mrd. KBE.
Qualitätsmerkmal 3: Die Unterstützung der Darmschleimhaut
Damit sich die Mikrokulturen überhaupt im Darm ansiedeln und dort ihre Arbeit verrichten können, brauchen sie einen entsprechenden Nährboden: eine intakte Darmschleimhaut. Das Problem: Diese ist gerade bei Darmproblemen oft bereits in Mitleidenschaft gezogen, was die Ansiedelung der guten Bakterien erschwert. Mikrokulturenpräparate sollten daher neben Bakterien auch Stoffe enthalten, welche die Darmschleimhaut unterstützen, wie zum Beispiel die B-Vitamine Niacin und Biotin.
Qualitätsmerkmal 4: Die Stabilität der Verpackung
Die Bakterien in einem Mikrokulturenpräparat werden bei der Herstellung durch Gefriertrocknung in eine Art Winterschlaf versetzt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, „erwachen“ sie. Liegen dann geeignete Nahrungsquellen vor – was im Darm der Fall ist – gedeihen die Bakterien.
Das Problem: Viele Verpackungsformen schützen die Präparate nicht ausreichend vor Feuchtigkeit. Sind Kapseln zum Beispiel nicht einzeln, sondern zusammen in einer Plastikdose oder einem Glas verpackt, kommen die Produkte bei jedem Öffnen in Kontakt mit Luft beziehungsweise Feuchtigkeit. Die Folge: Die Bakterien können zu früh erwachen, finden dann jedoch in der Kapsel keine Nahrung – und verhungern.
Bei Plastikverpackungen kommt erschwerend hinzu, dass das Material Feuchtigkeit nicht vollständig abhält: Winzige Mengen an Feuchtigkeit können die Verpackung passieren. In diesen Fällen sind bei Einnahme daher nicht selten schon alle enthaltenen Bakterien abgestorben.
Als Verpackungsgoldstandard gelten sogenannte Alu-Alu-Blister, bei denen jede Kapsel einzeln in eine Aluminiumkammer gebettet ist und somit optimal geschützt ist.

Alu-Alu-Blister schützen Bakterien in ihren Kapseln optimal vor Feuchtigkeit.
Qualitätsmerkmal 5: Qualitätsstandards und Zertifizierung
Leider gibt es von gesetzlicher Seite kaum Vorgaben zur Herstellung von Mikrokulturenpräparaten. Aus diesem Grund werben viele Hersteller mit Zertifizierungen – die oft aber nur einen Mindeststandard abdecken. Deshalb ist es besonders wichtig, die ausgelobten Zertifizierungen genauer zu betrachten.
Den höchsten Standard sichert die Produktion nach GMP (Good Manufacturing Practice), dem Arzneimittelproduktions-Standard. Nur bei GMP-zertifizierten Herstellern können Verbraucher sicher sein, dass die Mikrokulturenpräparate nach diesem besonders hohen Standard gefertigt wurden.
Entsprechend diesen Kriterien haben wir fünf aktuell weit verbreitete Produkte untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Kijimea K53 Advance
Vorteile
Der Hersteller ist in medizinischen Kreisen für seine Forschung und Innovationen bekannt.
Mit bereits einer leicht zu schluckenden Kapsel ist die Tagesdosis abgedeckt.
Das Produkt ist gluten-, fruktose- und laktosefrei sowie frei von Zusatz-, Konservierungs- und Aromastoffen und Süssungsmitteln.
Nachteile
Auf Grund der hohen Nachfrage hatte der Hersteller zuletzt offenbar zeitweise Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit.
K53 Advance stammt von dem in der Bakterienforschung etablierten deutschen Unternehmen SYNformulas. Diese Firma erfreut sich dank eigener wissenschaftlicher Forschung, die sogar schon im weltweit renommierten Fachjournal „The Lancet“ publiziert wurde, eines grossen Ansehens in medizinischen Fachkreisen.
Das zeigt sich auch bei der genaueren Betrachtung des Produkts: K53 Advance bietet mit 53 enthaltenen Bakterienstämmen die grösste Vielfalt. Ausserdem weist das Mikrokulturenpräparat die höchste Dosierung auf und enthält zusätzlich sowohl Biotin als auch Niacin für die Unterstützung der Darmschleimhaut.
Die Verpackung im Alu-Alu-Blister entspricht dem Goldstandard, denn sie schützt jede Kapsel von der Herstellung bis zum Verzehr optimal vor Luft und Feuchtigkeit. Ausserdem sind sowohl der Herstellungsprozess als auch die Anlagen, auf denen das Präparat hergestellt wird, nach dem strengen Arzneimittel-Standard GMP-zertifiziert.
Damit erreicht K53 Advance einen Durchschnitt von 95/100 Punkten und ist unser Testsieger.
Was uns speziell bei unseren Recherchen zu diesem Produkt in besonderem Masse ins Auge gestochen ist, sind die zahlreichen überaus positiven Kundenbewertungen, die unseren eigenen Eindruck von dem Präparat unterstreichen. Hier einige Beispiele:
Paul B.
„Ich bin begeistert über die positive Veränderung. Jedem nur zu empfehlen. Angefangen von schnellem Versand bis zur schnellen Wirkung TOP!“
Mathilda M.
„Ich habe lange nach einem Probiotika gesucht das nach den höchsten wissenschaftlichen Standards produziert und verpackt wird. Wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, wird schnell klar, dass Kijimea hier einfach einen anderen Qualitätsanspruch hat als andere – ich bin super zufrieden!!!“
Anita Z.
„Nehme das Produkt jetzt seit einigen Wochen und fühle mich bereits deutlich besser. Habe es auch bereits an eine Freundin weitergegeben.“

Kijimea K53 Advance konnte auf ganzer Linie überzeugen und landet daher mit 95 Punkten verdient auf dem 1. Platz.
Besonders beeindruckend: Das Produkt enthält ganze 53 verschiedene Bakterienstämme, weitaus mehr das zweitplatzierte Präparat.
Dr. Wolz Darmflora plus select
Vorteile
Das Produkt ist sowohl über den eigenen Online-Shop als auch über diverse Online-Apotheken verfügbar.
Mit Biotin und Niacin sind gleich zwei Wirkstoffe für die Unterstützung der Darmschleimhaut enthalten.
Nachteile
Mit nur 8 Stämmen bietet das Präparat bei weitem nicht die gewünschte Diversität.
Es liegt keine GMP-Zertifizierung vor.
Eine gute Nachricht vorweg: Auch dieses Präparat enthält gleich zwei Vitamine, die die Darmschleimhaut unterstützen sollen: Vitamin B2 und B7. Leider macht der Zweitplatzierte in den anderen Kategorien jedoch Abstriche: Er liefert lediglich acht verschiedene Bakterienstämme und ist somit weit von den empfohlenen 50 entfernt. Eine Kapsel enthält 12 Mrd. KBE, ebenfalls deutlich weniger als die empfohlenen 20 Mrd. Die Einzelverpackung im Blister ist zwar durchaus lobenswert, doch handelt es sich dabei nur um einen Plastik-Blister, der den Inhalt nicht ausreichend schützt.
Auch im Bereich Zertifizierung bleibt das Produkt dem „zwar – aber“-Schema treu: Auch wenn die Zertifizierung nach ISO und HACCP durchaus positiv zu bewerten ist, zeigt sie doch, dass der Hersteller Wert auf Qualitätssicherung setzt, so wäre eine Zertifizierung nach dem strengeren GMP-Standard vorzuziehen.

Mit 50 Punkten sichert sich Darmflora plus select den 2. Platz, allerdings mit grossem Abstand.
Zwar kann das Produkt mit der Zugabe von Vitamin B2 und B7 zur Unterstützung der Darmschleimhaut sowie eine ISO- und HACCP-Zertifizierung aufwarten, doch lassen sowohl Dosierung als Diversität zu wünschen übrig.
Darmflora plus select online kaufen
Vorteile
Nachteile
Probaflor liefert leider nur 11 Bakterienstämme und liegt damit im Mittelfeld – jedoch weit entfernt vom Testsieger. Erfreulich ist dagegen die relativ hohe Dosierung von 20 Mrd. KBE. Die Zugabe von Inulin als Präbiotikum ist dagegen ein zweischneidiges Schwert: Zwar kann es guten Darmbakterien als Futter dienen, doch reagieren viele Menschen mit Blähungen darauf.
Bei der Verpackung macht der Hersteller Abstriche: Zwar ist die Plastikdose mit einer speziellen Schicht ausgestattet, welche eingedrungene Feuchtigkeit binden soll, jedoch liegen der Redaktion keine überprüfbaren Daten vor, inwieweit dies über die gesamte Dauer des Gebrauchs gewährleistet ist. Der Hersteller gibt an, nach ISO- und FDA-Standards zertifiziert zu sein, macht aber keine Angaben zu einer GMP-Zertifizierung.

Mit 35 Punkten landet Probaflor von Nupure auf dem 3. Platz.
Positiv hervorzuheben ist dabei die Dosierung, leider enttäuscht das Produkt dafür in Bezug auf Vielfalt der Bakterienstämme sowie bei der Verpackung.
Probaflor online kaufen
Botanicy Probiotic
Vorteile
Zugabe von Fructooligosaccharide als Präbiotikum sowie Vitamin D3 zur Unterstützung des Immunsystems.
Gute Verfügbarkeit.
Nachteile
Sehr geringe Diversität.
Keine Unterstützung der Darmschleimhaut.
Mit gerade einmal 4 Bakterienstämmen – der geringste Wert in unserem Test – fällt Probiotic Duocap in dieser Kategorie leider durch. Auch die Dosierung von nur 10 Mrd. KBE kann nicht überzeugen. Erfreulich ist dagegen die Verpackung in einem Blister, wenn auch keinem Alu-Alu-Blister.
Der Hersteller gibt eine Zertifizierung nach ISO und HACCP an, es gibt jedoch keine Hinweise auf ein GMP-Zertifikat. Positiv hervorzuheben ist dagegen, dass das Präparat Fructooligosaccharide als Präbiotikum und Vitamin D3 enthält. Wirkstoffe, die explizit die Darmbarriere adressieren, sucht man dagegen vergeblich.

Bei Botanicy Probiotic reicht es nur für 30 Punkten und damit den 4. Platz. Die Darmschleimhaut unterstützende Stoffe fehlen ebenso wie eine GMP-Zertifizierung. Und auch die Dosierung überzeugt kaum. Das kann leider nicht einmal die Blisterverpackung auffangen.
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Lactobact Forte
Vorteile
Gleich zwei Stoffe sollen die Darmbarriere unterstützen.
Die Kapseln sind vegan, gluten- und laktosefrei.
Nachteile
5 Bakterienstämme sind für ein solches Präparat leider nicht ausreichend.
Die Dosierung fällt zu gering aus.
Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landet Lactobac Forte. Worauf sich der Zusatz „forte“ bezieht, konnte die Redaktion leider nicht nachvollziehen, enthält das Präparat doch die mit Abstand geringste Dosierung aller Produkte im Test. Mit gerade einmal 5 Bakterienstämmen kann es auch in dieser Kategorie keinen Boden gutmachen.
Erfreulicher ist dagegen die Zugabe von Biotin zur Unterstützung der Darmschleimhaut. Auch von der Aminosäure Glutamin wird ein positiver Effekt auf die Darmbarriere vermutet, jedoch konnte dieser noch nicht abschliessend geklärt werden. Die Kapseln sind vegan, gluten- und laktosefrei.
Eine GMP-Zertifizierung sucht man vergeblich. Die Verpackung lässt ebenfalls zu wünschen übrig: Die Plastikdose lässt bei jedem Öffnen Luft und damit Feuchtigkeit an das Produkt. Wie viele der enthaltenen Bakterien zum Packungsende hin tatsächlich noch lebensfähig sind, ist daher mehr als ungewiss.

Das Schlusslicht in unserem Test bildet Lactobact Forte – das Produkt erreichte gerade einmal 25 Punkte. Das liegt vor allem an einer zu geringen Stammdiversität und der fehlenden GMP-Zertifizierung.
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Fazit
Die Darmkur ist aktuell das Gesundheits-Gesprächsthema schlechthin – wir meinen, zu Recht!
Bereits jetzt lässt sich der grosse Einfluss des Darms und seiner bakteriellen Bewohner auf viele Gesundheitsbereiche erahnen. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass der heutzutage verbreitete stressige Lebensstil unser Darmmikrobiom negativ beeinflussen kann. Darmkuren können dann in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung sein.
Jedoch zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass sich zwischen den auf dem Markt befindlichen Produkten doch enorme Qualitätsunterschiede ausmachen lassen. Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren.
1 Yu L C, Wang J T, et al. (2012). Host-microbial interactions and regulation of intestinal epithelial barrier function: From physiology to pathology. World J Gastrointest Pathophysiol. 2012 Feb 15;3(1):27-43. doi: 10.4291/wjgp.v3.i1.27.
2 Kinashi Y, Hase K (2021). Partners in Leaky Gut Syndrome: Intestinal Dysbiosis and Autoimmunity. Front Immunol. 2021 Apr 22;12:673708. doi: 10.3389/fimmu.2021.673708.
3 Kim, S. M., DeFazio, J. R., et al. (2020). Fecal microbiota transplant rescues mice from human pathogen mediated sepsis by restoring systemic immunity. Nature communications, 11(1), 2354. https://doi.org/10.1038/s41467-020-15545-w.
4 Hua, X, Goedert, J J, Pu, A, Yu, G, & Shi, J (2015). Allergy associations with the adult fecal microbiota: Analysis of the American Gut Project. EBioMedicine, 3, 172–179. https://doi.org/10.1016/j.ebiom.2015.11.038.
5 Frémont, Marc et al. (2013). High-throughput 16S rRNA gene sequencing reveals alterations of intestinal microbiota in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome patients., Anaerobe vol. 22 (2013): 50-6. doi:10.1016/j.anaerobe.2013.06.002.
Turnbaugh, P et al. An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest. Nature 444, 1027–1031 (2006). https://doi.org/10.1038/nature05414.

Frank Mehrbach wurde 1965 in Hamburg geboren und lebte seine Leidenschaft für das Schreiben schon früh durch sein Mitwirken in diversen Studentenzeitungen aus. Nach seiner akademischen Laufbahn besuchte er zahlreiche Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit, durch die er sein journalistisches Handwerk mit seiner Leidenschaft für Medizin kombinieren konnte. Mehrbach schrieb für verschiedene medizinische Fachzeitschriften und Gesundheitsmagazine.
2005 trat Frank Mehrbach schliesslich dem Redaktionsteam von Fachmagazin Apotheke bei. Dank seiner fundierten Kenntnisse aus dem Gesundheitssektor und seinem Talent für präzise und verständliche Wissenschaftskommunikation stieg er schnell die Karriereleiter hoch. Im Jahr 2015 übernahm er die Position des Chefredakteurs.
Unter Mehrbachs Leitung veröffentlicht Fachmagazin Apotheke eine Vielzahl von Artikeln und Reportagen, die sich sowohl an medizinisches Fachpublikum als auch interessierte Laien richtet. Sein Ziel ist es, komplexe medizinische Themen verständlich darzustellen und gleichzeitig den neuesten Stand der Forschung zu präsentieren. Frank Mehrbach ist bekannt für seine sorgfältige Recherche und sein Engagement für qualitativ hochwertigen Journalismus.
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